Visualisierung
Dazu bildet der Ansatz im Wesentlichen 3 verschiedene Dimensionen ab, die je einen ganz bestimmten Aspekt von Kreativität konkret beeinflussbar beschreiben. Die 3 Dimensionen sind für Forscher, Profis und Anwender gleichsam von Bedeutung und bieten zusammen ein Rahmenwerk, einen Anwendungsleitfaden und gleichzeitig ein reichhaltiges Instrumentarium an Konzepten und praktisch wirksamen Werkzeugen, um Kreativität professionell und nutzwertig zu steuern. Anders als ältere Ansätze bildet es Kreativität umfassend ab und gibt dem Feld eine universale Gültigkeit und Nutzbarkeit für "seriöse" Einsatzzwecke:
- Interdisziplinäre Dimension: Es gibt verschiedene Anwendungsfelder von Kreativität ("Multiple Kreativitäten-Verständnis"); jedes unterscheidet sich durch individuelle Ziele, Prinzipien, Spielregeln und Werkzeuge – und damit auch durch Einsatzbereich, Wirkung und Ergebnisse. Leitfrage: Wofür? (Welche Aufgabe verlangt welche Art von Kreativität)
- Systemische Dimension: Angewandte Kreativität, die Form, die in Business, Intervention, Innovation, Invention, Change und Projektarbeit von besonderer Bedeutung ist und sich als Kompetenz zur Entwicklung von Ideen und Lösungen definiert, besteht aus eindeutig unterscheidbaren Grundkomponenten/ -bausteinen, die in einer systemischen Wechselwirkung stehen (Kreative Performance-Matrix). Leitfrage: Wo? (Wo liegen meine Ressourcen bzw. meine Defizite)
- Funktionale Dimension: Jede Grundkomponente (Haupteigenschaft oder Modalität) besitzt definierte Untereigenschaften (Submodalitäten), die sich funktional ansteuern und beeinflussen lassen (IdeenScoreCard-Instrument). Leitfrage: Wie? (Wie gehe ich konkret vor, um mein Ziel zu erreichen)
Grafik
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